{"id":20,"date":"2018-08-31T02:25:45","date_gmt":"2018-08-31T02:25:45","guid":{"rendered":"http:\/\/followfichte.com\/?p=20"},"modified":"2021-05-04T21:39:39","modified_gmt":"2021-05-04T21:39:39","slug":"10-reasons-why-working-for-sap-is-great-and-1-why-i-still-left","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/followfichte.com\/de\/10-reasons-why-working-for-sap-is-great-and-1-why-i-still-left\/","title":{"rendered":"10 Gr\u00fcnde warum man f\u00fcr SAP arbeiten sollte - und 1, warum ich dennoch aufgeh\u00f6rt habe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Jahr 2007<\/strong> <strong>hatte ich mich f\u00fcr ein Praktikum bei SAP beworben<\/strong> ohne damals wirklich zu wissen worum es in dieser Firma eigentlich geht und was mich erwarten w\u00fcrde. Im 700 Kilometer vom Hauptsitz der Firma entfernten G\u00f6rlitz hatte ich als Psychologiestudent nur vom H\u00f6rensagen erfahren, dass dies ein passendes Praktikum f\u00fcr den Bereich Mensch-Maschine-Interaktion w\u00e4re. Ich betrat das Feld der Gesch\u00e4ftssoftware ohne substantielles Wissen \u00fcber weder Gesch\u00e4ftsprozesse noch Softwareentwicklung, und begann meine Arbeit als Praktikant im User Interface Design bei einer Firma, die alles andere als ber\u00fchmt f\u00fcr ihre intuitiven Benutzungsoberfl\u00e4chen war.<\/p>\n<p><strong>Heute, elf Jahre sp\u00e4ter, habe ich mein SAP-B\u00fcro zum letzten Mal betreten. <\/strong>Ich hatte mich entschieden ein neues Abenteuer zu beginnen, in einer anderen Industrie und auf einem anderen Kontinent. Aber dennoch \u2013 zur\u00fcckblickend auf \u00fcber ein berufliches Jahrzehnt Zusammenarbeit mit unterschiedlichen UX-Research-Teams, \u00fcber zahlreiche Produkte hinweg, m\u00f6chte ich ein Res\u00fcmee dar\u00fcber ziehen, dass die vergangen Jahre als User Experience Researcher jeden einzelnen Tag wert gewesen sind.<\/p>\n<p><strong>Bevor ich mich also auf den Weg mache,<\/strong>m\u00f6chte ich gern ein paar Gedanken dar\u00fcber teilen, was das Jahrzehnt bei SAP so einzigartig gemacht hat. Die SAP hat es bezogen auf ihren Ruf hinsichtlich UX und Arbeitnehmerzufriedenheit weit gebracht \u2013 hier nun meine pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnde warum man einen Job bei Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Softwareschmiede durchaus in Erw\u00e4gung ziehen sollte. Und an alle meine Kollegen: Ihr habt einen gro\u00dfartigen Arbeitsplatz gefunden.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>#1: UX ist Realit\u00e4t<\/h2>\n<p>Als ich als Praktikant in der Abteilung Business ByDesign FIN UX (damals noch A1S) meine Arbeit aufnahm, investierte die SAP bereits gro\u00dfe Ressourcen in das Thema Usability und User Experience. Ich wurde zu einer Zeit eingestellt, in der das UX-Team beinahe exponentiell wuchs. SAPs Ruf in Bezug auf UX jedoch schien nicht unmittelbar mitzuwachsen. Das hat sich bis heute stark ge\u00e4ndert \u2013 dedizierte Abteilungen bieten Design-Dienstleistungen f\u00fcr Kunden an; viele Kunden fragen spezifisch nach Unterst\u00fctzung im Bereich Design Thinking; tausende Kollegen haben bereits in UX-bezogenen Schulungen teilgenommen; unsere Design-Konzepte gewinnen zunehmend Preise; unsere Kernprodukte werden auf der Basis eines design- und nutzerzentrierten Prozesses entwickelt; SAP Fiori wurde zusammen mit einer langfristigen <a href=\"https:\/\/experience.sap.com\/documents\/sap-ux-strategy.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">UX-Strategie<\/a>entwickelt. All das ist ein gro\u00dfer Fortschritt f\u00fcr einen IT-\u201eDinosaurier\u201c wie die SAP, und die Reise hat erst begonnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/experience.sap.com\/fiori-design\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SAP Fiori Design Guidelines<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>#2: Lernen ist m\u00f6glich<\/h2>\n<p>Nachdem ich meine Hochschulausbildung abgeschlossen und meinen ersten Vollzeitjob begonnen hatte, f\u00fchlte ich mich gut aufs Arbeitsleben vorbereitet. W\u00e4hrend meines Studiums konnte ich mir viele Fertigkeiten und Wissen aneignen. Aber dennoch \u2013 Lernen h\u00f6rt nicht auf, nur weil die Arbeit beginnt. Haupts\u00e4chlich sicherlich in Form informellen Lernens und Erfahrungen sammeln. Ab und zu jedoch k\u00f6nnen spezifische Schulungen oder externe Trainingsangebote durchaus einen positiven Effekt auf die allt\u00e4gliche Arbeitsleistung mit sich bringen: durch neue Perspektiven, den formellen Austausch neuer Erfahrungen mit denen der anderen Lerner, Networking, und durch das Ausprobieren neuer Fertigkeiten in einer kontrollierten Umgebung. \u00dcber die Jahre bei SAP habe ich dutzende interne Trainings besucht, pers\u00f6nlich und online, habe an externen Workshops und Zertifizierungsprogrammen teilgenommen und Vortr\u00e4gen gelauscht. Obwohl das Budget f\u00fcr externe Angebote nat\u00fcrlich nicht endlos ist, zumindest im internen Bereich stehen unz\u00e4hlige Kurse, Schulungen, Online-Angebote zur Verf\u00fcgung \u2013 von Methodenschulungen bis hin zu interkulturellen Social-Skill-Trainings. Im Jahr 2013 wurde <a href=\"https:\/\/open.sap.com\/pages\/about\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">openSAP<\/a> eingef\u00fchrt; eine Plattform f\u00fcr jeden, der von den zahlreichen Online-Lernangeboten profitieren m\u00f6chte, innerhalb und au\u00dferhalb von SAP.<\/p>\n<figure id=\"attachment_35\" aria-describedby=\"caption-attachment-35\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-35 size-large\" src=\"http:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/vorlesungsraum-1024x489.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/vorlesungsraum-1024x489.jpg 1024w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/vorlesungsraum-300x143.jpg 300w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/vorlesungsraum-768x367.jpg 768w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/vorlesungsraum.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-35\" class=\"wp-caption-text\">Zuh\u00f6ren und lernen w\u00e4hrend eines Vortrages auf der NN\/g UX Konferenz in London, UK<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<h2>#3: Lehren macht Spa\u00df<\/h2>\n<figure id=\"attachment_34\" aria-describedby=\"caption-attachment-34\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-34 size-medium\" src=\"http:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/teaching-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/teaching-300x200.jpg 300w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/teaching-768x512.jpg 768w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/teaching-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/teaching.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-34\" class=\"wp-caption-text\">Auf einer UX-Schulung in Tel Aviv, Israel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach ein paar Jahren hatte ich mich entschieden, meine bis dato gemachten Erfahrungen mit anderen zu teilen und mich zus\u00e4tzlich zur allt\u00e4glichen User-Research-Arbeit als UX-Trainer zu versuchen. Diese Rolle hat meinen Arbeitsalltag substanziell beeinflusst. Tats\u00e4chlich war es der dankbarste Teil meiner T\u00e4tigkeiten bei SAP, Kollegen unsere UX-Methoden beizubringen und in die UX-Thematik einzuf\u00fchren. Dabei konnte ich nahezu 3000 Mitarbeitern aus aller Welt (haupts\u00e4chlich Entwickler und Neueingestellte Designer) dabei helfen, Methoden des User-Centered Design zu verstehen und anzuwenden. Es war oft das Feedback dieser Kollegen, was mich angetrieben hat; in einem so gro\u00dfen Unternehmen ist es nicht immer einfach, seinen eigenen pers\u00f6nlichen Einfluss auf die Produkte zu erkennen \u2013 aber es ist einfach, seinen Einfluss auf die Kollegen um einen herum zu sp\u00fcren und darauf, wie User Experience in der Firma wahrgenommen wird.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>#4: Reisen macht auch Spa\u00df<\/h2>\n<figure id=\"attachment_33\" aria-describedby=\"caption-attachment-33\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-33 size-medium\" src=\"http:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/streetsofbangalore-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/streetsofbangalore-300x169.jpg 300w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/streetsofbangalore-768x432.jpg 768w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/streetsofbangalore-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/streetsofbangalore.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-33\" class=\"wp-caption-text\">Die Stra\u00dfen von Bangalore, Indien<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Arbeit als User Researcher und User Experience Trainer hat es mir erm\u00f6glicht, einen gro\u00dfen Teil meiner Zeit mit Reisen rund um die Welt zu verbringen \u2013 um Endnutzer zu treffen, mich mit Kunden zu unterhalten und UX-Schulungen mit Kollegen zu halten. Ich kann mich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, hunderte Orte in sechzehn L\u00e4ndern auf den meisten Kontinenten besucht und dabei dutzende SAP-Lokationen sowie Kollegen und Nutzer aus allen Teilen der Welt kennen gelernt zu haben. Durch diesen Teil meiner Arbeit konnte ich mein interkulturelles Verst\u00e4ndnis erweitern und internationale Ansichten austauschen mi Menschen von San Francisco bis Shanghai, von Tel Aviv bis Toronto, von Bangalore bis Berlin, von Paris bis Porto Alegre. Reisen war immer ein Bestandteil meiner Arbeit und ich habe es immer genossen; w\u00e4hrend SAP es unterst\u00fctzt, aber niemals erzwungen hat.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>#5: Networking is key!<\/h2>\n<figure id=\"attachment_30\" aria-describedby=\"caption-attachment-30\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-30 size-medium\" src=\"http:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/meetingnielsen-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/meetingnielsen-300x300.jpg 300w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/meetingnielsen-150x150.jpg 150w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/meetingnielsen.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-30\" class=\"wp-caption-text\">Den Guru treffen: Jakob Nielsen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das ist sicherlich die h\u00e4ufigste Phrase, die man bei Unterhaltungen \u00fcber Schl\u00fcsselfaktoren f\u00fcr Erfolg h\u00f6rt, nicht nur bei SAP. Aber es stimmt halt auch einfach. Wenn man f\u00fcr ein Unternehmen mit nahezu 90.000 Angestellten arbeitet, lernt man t\u00e4glich neue Kollegen kennen. Dabei die Kontakte und das eigene Netzwerk zu pflegen ist eine Kunst f\u00fcr sich; aber je gr\u00f6\u00dfer dein Netzwerk wird, desto einfach wird dein Job \u2013 egal, welcher das ist. Und Networking h\u00f6rt nicht am Ausgang auf \u2013 w\u00e4hrend der vergangenen Jahre habe ich als Besucher oder Sprecher an der ein oder anderen Fachkonferenz teilgenommen, was zu einem wachsenden Netzwerk beitrug; ebenso wie der regelm\u00e4\u00dfige Kontakt zu IT- und UX-Abteilungen von SAP-Kunden. Oft konnte ich in Nachfolgeprojekten von existierenden Kontakten profitieren.<\/p>\n<p>Wenn man \u00fcber ein Jahrzehnt f\u00fcr ein und dasselbe Unternehmen arbeitet, Teile deines Netzwerks werden st\u00e4rker, es entwickeln sich st\u00e4rkere Verbindungen zu deinen Kollegen, es entstehen Freundschaften. Der soziale Faktor der Arbeit in einem gr\u00f6\u00dferen UX-Team f\u00fcr eine so lange Zeit (und viele meiner derzeitigen Kollegen haben mit oder vor mir angefangen) ist ein weiteres wichtiges Argument f\u00fcr die Arbeit bei SAP; es gibt gef\u00fchlt eine sehr geringe Fluktuation.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>#6: Eine starke Strategie<\/h2>\n<p>Seit bereits \u00fcber 8 Jahren wird die SAP vom selben CEO gef\u00fchrt, und kann auf immer h\u00f6here Unternehmenswerte, starke Aktien, und, was noch viel wichtiger ist, steigende Mitarbeiterzufriedenheit und sinkende CO2-Emmissionenen zur\u00fcckblicken. Eine starke F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit, die eine vern\u00fcnftige Strategie in Richtung operative Ebene kommunizieren kann ist ein sehr wichtiger Faktor daf\u00fcr, die Mitarbeiter motiviert und Fluktuation gering zu halten. Mr. McDermott hat hier bisher ausgezeichnete Arbeit geleistet; die meisten meiner Kollegen w\u00fcrden das sicherlich best\u00e4tigen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>#7: Ausgeglichene Work-Life-Balance<\/h2>\n<p>Heutzutage wird es immer wichtiger, eine gute Work-Life-Balance zu finden. \u00dcberstunden sind in der IT h\u00e4ufig an der Tagesordnung; ein guter Arbeitgeber solle M\u00f6glichkeiten anbieten, die zus\u00e4tzliche Arbeitszeit ausgleichen zu k\u00f6nnen. Extrem flexible Arbeitszeiten, Heimarbeit, gro\u00dfartige Urlaubsregelungen und zahlreiche Angebote rund um Sport, Fitness und Wohlbefinden geh\u00f6ren bei SAP dazu. Das Unternehmen organisiert gro\u00dfe Events f\u00fcr seine Angestellten, stellt Tennispl\u00e4tze, Beachvolleyball- und Basketballfelder zur Verf\u00fcgung und unterst\u00fctz bei lokalen Sportveranstaltungen. Wann immer m\u00f6glich versuche ich auf meinen Dienstreisen bei Laufevents teilzunehmen oder meine Kollegen von gemeinsamen Wettk\u00e4mpfen zu \u00fcberzeugen. Je mehr es einem gelingt die Balance zu finden, desto h\u00f6her die Bereitschaft, auch bei gr\u00f6\u00dferer Arbeitsbelastung alles zu geben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_31\" aria-describedby=\"caption-attachment-31\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-31 size-large\" src=\"http:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/runningbangalore-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/runningbangalore-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/runningbangalore-300x169.jpg 300w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/runningbangalore-768x432.jpg 768w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/runningbangalore.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31\" class=\"wp-caption-text\">Teilnahme an einem 10km-Lauf in Bangalore, Indien<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<h2>#8: Finde deine Nische<\/h2>\n<p>Besonders bei seinem ersten Arbeitgeber direkt nach der Uni hat man noch recht wenig Erfahrung und Vorstellungen dar\u00fcber, welche M\u00f6glichkeiten sich ergeben werden. Ich war zun\u00e4chst einfach froh einen gutbezahlten Job in einer spannenden Umgebung und gro\u00dfartigen Kollegen gefunden zu haben. Erst nach ein paar Jahren habe ich begonnen dar\u00fcber nachzudenken, was genau bei meiner Arbeit ich eigentlich am liebsten tue \u2013 woraufhin ich nach Wegen und M\u00f6glichkeiten suchte, meine St\u00e4rken bestm\u00f6glich einzusetzen. Wer lang genug bleibt, wird irgendwann seine eigene Nische finden. Viele meiner Kollegen haben \u00fcber die Jahre ihren eigenen Job gestaltet oder gar erschaffen; und je l\u00e4nger ich blieb, desto mehr gelang mir das selbst. Es hat mit der Entscheidung begonnen, dem UX-Trainerteam beizutreten; bis hin zur Erschaffung eines komplett eigenen Entwicklungsprojekts, f\u00fcr welches ich einen Gro\u00dfteil meiner Zeit aufwenden konnte. SAP leistete hier gro\u00dfe Unterst\u00fctzung und die notwendige Infrastruktur, nicht zuletzt durch Programme wie <a href=\"http:\/\/www.sap.io\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">SAP.iO.<\/a> Ich habe von noch nicht vielen Unternehmen geh\u00f6rt, bei denen man als Mitarbeiter so viel Verantwortung (und M\u00f6glichkeiten) bekommt, seinen eigenen Weg des Erfolgs zu gestalten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1114\" aria-describedby=\"caption-attachment-1114\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1114\" src=\"http:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/eureka.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/eureka.jpg 1000w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/eureka-300x150.jpg 300w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/eureka-768x384.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1114\" class=\"wp-caption-text\">Pr\u00e4sentation von EUREKA auf der HCI Las Vegas und Teilnahme am SAP.iO Venture Challenge<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<h2>#9: Die gro\u00dfe Vielfalt<\/h2>\n<p>Meine komplette Zeit bei der SAP habe ich als User Researcher in der ein oder anderen UX-Abteilung verbracht. Das ist nicht notwendiger typisch f\u00fcr eine Walldorfer Langzeitanstellung. Die Arbeit bei einem so gro\u00dfen Unternehmen hat den herausragenden Vorteil, dass es zahllose M\u00f6glichkeiten der Umorientierung gibt, so viele verschiedene m\u00f6gliche Jobs innerhalb desselben Konzerns. Wer einmal seinen Fu\u00df in der T\u00fcr hat kann sich ziemlich sicher sein, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter die Stelle zu finden, die einem am besten liegt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>#10: Konkurrenzf\u00e4hige Zusatzleistungen<\/h2>\n<p>Die SAP erh\u00e4lt Jahr f\u00fcr Jahr <a href=\"https:\/\/www.sap.com\/germany\/about\/careers\/who-we-are\/employer-awards.global.html#global\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Arbeitgeberpreise,<\/a> und die Glassdoor-Bewertungen sprechen f\u00fcr sich selbst. All die bisher genannten Punkte tragen dazu bei. Zu guter Letzt m\u00f6chte ich aber nicht die teilweise speziellen, in jedem Fall aber \u00fcberdurchschnittlichen Zusatzleistungen unerw\u00e4hnt lassen. Gratis Mittagessen, gute Aktienpl\u00e4ne, Sportangebote und der regelm\u00e4\u00dfige Austausch technischen Equipments sind ja mittlerweile recht verbreitet im IT-Sektor. Aber wo sonst bekommt man eine so gener\u00f6se Urlaubsregelung? Wo sonst werden die Mitarbeiter selbst ohne spezifische gesch\u00e4ftliche Gr\u00fcnde mit Firmenwagen (oder alternativ Bahncards 100) ausgestattet?<\/p>\n<hr \/>\n<h2>#10+1: Warum ich dennoch gehe<\/h2>\n<p>Nach zehn guten Gr\u00fcnden zu bleiben, muss es mindestens einen geben, zu gehen. Dieser eine Grund ist jedoch nicht auf Arbeitgeberseite zu finden, sondern vielmehr in mir selbst. Die Zeit ist einfach reif f\u00fcr ein komplett neues Abenteuer; mich selbst mal wieder herauszufordern; aktiv aus meiner gem\u00fctlichen Komfortzone herauszutreten. Auszuwandern, und eine neue Kultur kennen zu lernen. Meine Erfahrung und mein Wissen in einer anderen Umgebung anzuwenden. Zu entdecken, Neues zu lernen, und unbekanntes Gebiet zu erobern. Das wird der gr\u00f6\u00dfte Schritt in meinem bisherigen Arbeitsleben, und ich bin sehr gespannt, wohin er mich f\u00fchren wird \u2013 und wor\u00fcber ich heute in zehn Jahren schreiben werde.<\/p>\n<p>Stay tuned \ud83d\ude42<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-135\" src=\"http:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/rideau-river.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/rideau-river.jpg 1000w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/rideau-river-300x120.jpg 300w, https:\/\/followfichte.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/rideau-river-768x307.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>It was back in 2007, when I applied for an internship at SAP \u2013 not really knowing what exactly this company was about nor what I would have to expect. 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